Hundekorb oder Hundebett – Wo schläft der Hund am liebsten?

Hundekorb oder Hundebett – Wo schläft der Hund am liebsten?

Welche Unterschiede bestehen zwischen Hundebett und Hundekorb?

Ein Hundekorb besteht in der Regel aus Rattan, aus einem Weidengeflecht oder aus Kunststoff und einen herausnehmbaren Kissen oder einer Matratze. Er hat einen stabilen höheren Rand und einen Einstieg. Im Gegensatz dazu hat ein Hundebett oder Hundekissen keinen festen Boden oder Rand sondern besteht aus einem weichen Material wie Schaumstoffplatten, Schaumstoffkugeln oder Styroporkugeln. Es gibt auch mit Dinkel gefüllte Hundebetten und sogar Wasserbetten für Hunde.

Hundekorb oder Hundebett, was ist besser für den Hund?

Hund im hundekorb

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Genau wie wir Menschen, haben auch unsere Vierbeiner ganz unterschiedliche Schlafgewohnheiten und Vorlieben. Im allgemeinen liegen Welpen und junge Hunde sehr gerne in einem Hundekorb, weil der erhöhte feste Rand ihnen ein Gefühl der Sicherheit gibt.

Hund auf Hundekissen

Auch die eher scheuen und ängstlichen Vierbeiner lieben oft Körbe oder sogar sogenannte Schlafhöhlen. Große Hunde bevorzugen oft Hundebetten oder Hundekissen. Hier können sie sich besser der Länge nach ausstrecken. Es gibt sogar Hunde, die konsequent beides ablehnen und am liebsten auf einer einfachen Decke auf dem Boden liegen.

Welcher Liegeplatz ist für Hunde mit Rücken-und Gelenkproblemen am besten geeignet?

Hund liegt auf Hundebett

Ältere Hunde und Tiere mit Rücken-oder Gelenkproblemen wie Hüftdysplasie, Spondylose oder Arthrose klettern oft nicht gerne in einen Hundekorb hinein und wieder heraus. Deshalb ist für sie oft das Hundebett mit flachen Rand oder ohne Rand die bessere Alternative.

Wichtiger ist es aber noch, dass die Unterlage oder Matratze aus mehreren Schichten besteht, sich dem Körper des Hundes anpassen kann und ihn stützt. Auch hier ist es genau wie beim Menschen wichtig, dass die Wirbelsäule nicht gekrümmt wird, keine Fehlstellung erfolgt und keine Druckstellen entstehen.

Gerade sehr große und schwere Hunde wie Deutsche Dogge, Irischer Wolfshund, Deutscher Schäferhund, Berner Sennenhund oder Neufundländer haben häufig mit Gelenkproblemen zu kämpfen. Aber auch bei kleineren Hunde mit überproportional langem Rücken und kurzen Beinen wie Dackel oder Basset Hound sollte auf die richtige Unterlage besonders geachtet werden. In höherem Alter ist für viele Hunde dieser Rassen ein orthopädisches Hundebett sehr empfehlenswert.

Ist ein Hundekorb oder Hundebett wirklich notwendig?

Glücklicher Hund

Seien wir ehrlich: Heute haben viele Hunde den gemütlichsten Platz auf der heimischen Couch längst erobert und nicht wenige dürfen sogar zu Herrchen oder Frauchen mit ins Bett. Lassen wir das einmal unbewertet, schließlich muss jeder Mensch selbst beurteilen, ob er das hygienisch und Hunde gerecht findet.

Aber selbst der verwöhnte Sofa-oder Bett-Hund braucht auch einen eigenen Ruhe-und Schlafplatz, besser sogar zwei. Denn auch wenn der Hund als Rudeltier am liebsten nahe bei seinen Menschen ist und alles im Blick behalten möchte, braucht er doch einen Platz wo er ungestört dösen und schlafen, Stress abbauen kann.

Durchschnittlich schlafen Hunde mit Unterbrechungen bis zu 20 Stunden pro Tag und dazu brauchen sie einen Platz, der nur ihnen gehört. Außerdem ist ein solcher Rückzugspunkt auch für die Erziehung wichtig. Gerade hyperaktive und neugierige Hunde lassen sich am besten beruhigen, wenn man ihnen beibringt, auf Kommando auf ihren Ruheplatz zu gehen.

Er sollte an einer strategisch günstigen Stelle aufgestellt werden. Nahe genug am Geschehen aber trotzdem etwas abgeschirmt, nicht zu kalt, nicht zu warm und nicht an einer zugigen Stelle.

 

Schreiben Sie einen Kommentar