Premium Joint Care: Teufelskralle

Premium Joint Care: Teufelskralle

Heute möchten wir dir die Teufelskralle als Inhaltsstoff unserer Premium Joint Care Kapseln einmal vorstellen. Diese ist eine von sechs natürlichen Wirkstoffen in unseren Kapseln.

Was ist also die abenteuerlich klingende Teufelskralle?

Icon Teufelskralle

Bei der Teufelskralle handelt es sich um eine Heilpflanze aus Afrika mit dem wissenschaftlichen Namen Harpagophytum Procumbens. Sie gehört zu den Sesamgewächsen und ist in Südafrika und Namibia heimisch.
Dort wird sie schon sehr lange in der traditionellen Medizin verwendet, vor allem bei Fieber, Entzündungen und Schmerzen. Die Menschen dort schätzen die Pflanze seit vielen Generationen als Heilmittel.

Den etwas seltsam anmutenden Namen verdankt die Pflanze übrigens den großen Widerhaken an ihren bis zu 15 cm großen, holzigen Früchten, mit denen sie sich am Fell von Tieren festhakt, um sich verbreiten zu können. Auch von der Kleidung der Menschen sind sie nur sehr schwer wieder zu entfernen und so erhielt sie wohl den treffenden Namen, der wohl eher einem Schimpfwort gleichkommt.

Was macht die Wirkung aus?

Ihr Hauptwirkstoff hat seinen Namen ebenfalls von dieser Art der Verbreitung, denn harpago ist auf Latein der Enterhaken und Harpagin ist der Hauptwirkstoff ihres bekannten Wirkkomplexes.

Für die Medizin werden nur die Speicherwurzeln der Pflanze verwendet, die bis zu 1 Meter tief wurzeln aufgrund der Trockenheit in ihrer Heimat. Hier findet sich ein hoher Gehalt an sehr wirksamen Stoffen, vor allem sind hier die folgenden Iridoide zu nennen: Harpagin und Zimtsäure.

Iridoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vor allem der Abwehr von Fressfeinden sowie der Heilung von Pilz- oder Bakterienbefall oder Verletzungen der Pflanze dienen. Genau, aufgrund der Abwehr von Fressfeinden handelt es sich hier meist um die sogenannten Bitterstoffe. Dazu zählt auch das Harpagin der Teufelskralle. Die Zimtsäure hingegen ist hauptsächlich wirksam gegen Bakterien und Pilze.

So erklärt sich ihre schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung auch direkt.
Der Bitterstoff Harpagin sorgt zum einen für die schmerzstillende Wirkung, zum anderen unterstützt er aber auch durch Anregung vermehrter Sekretion der Galle die Verdauung.
Zimtsäure hingegen ist vor allem entzündungshemmend und wirkt abschwellend.
Auch eine Hemmung des Knorpelabbaus durch Eiweiß abbauende Enzyme wird angenommen. Nicht zuletzt deshalb hat die Pflanze ihren Haupteinsatz auch bei Arthrose.

Wo wird Teufelskrallenwurzel eingesetzt?

Schon sehr lange gilt die Teufelskrallenwurzel als pflanzliches Mittel der Wahl bei Gelenkproblemen, nicht nur beim Menschen.
Arthritis, Arthrose und andere Gelenkerkrankungen werden erfolgreich damit behandelt. Ebenfalls bei Bänder- oder Sehnenverletzungen sind gute Erfolge verzeichnet worden.

Meist laufen Hunde bereits nach wenigen Tagen weniger steif, ihre volle Wirkung entfaltet die Pflanze allerdings nach wenigen Wochen, je nach Gewicht des Tieres und Schwere der Erkrankung.

Ist die Wirkung denn auch nachgewiesen?

Die Bestätigung der Wirkung als Schmerzstiller und Entzündungshemmer beruht natürlich zum einen auf sehr vielen Erfahrungswerten der selbst behandelten Menschen und auch der Tierbesitzer. Aber zum anderen wurde beides natürlich auch anhand vieler Studien belegt, sowohl am Menschen als auch an verschiedenen Tieren.
2018 wurde zuletzt eine Hemmung knorpelabbauender Enzyme nachgewiesen, was den Einsatz gerade bei Gelenkproblemen und vor allem Arthrose natürlich noch sinnvoller erscheinen lässt.

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